Antje Leushacke-Berning

Tanz • Choreographie • Konzeption

Ich wurde 1964 in Leipzig geboren und habe den Tanz schon in frühen Kindertagen für mich entdeckt. In meiner aktiven Zeit erhielt ich viele wertvolle tänzerische Einblicke in den Bereich des klassischen Balletts, des Ausdruckstanzes, des Showtanzes und der in- und ausländischen Folklore.

Nach meinem Ausscheiden aus dem „Leipziger Tanztheater“ und einer Auszeit für Familie und Kinder suchte ich nach eigenen Wegen, meine Leidenschaft und Liebe zum Bühnentanz weiterzugeben, und fand diese in meiner selbstständigen Tätigkeit als freie Tanzpädagogin und Choreografin.

Später ergänzte ich meine Kenntnisse im Bereich der Tanzpsychologie durch ein Weiterbildungsstudium an der Universität Münster. Heute arbeite ich in freien Projekten, für Kulturvereine und Ballettschulen, gebe Weiterbildungen im Bereich Veranstaltungsplanung oder Bewegungserziehung und kann dabei auf mehr als 30 Jahre tanzpädagogische und choreografische Erfahrung zurückgreifen. 

Was mich bewegt

Wer mich kennt, der weiß: der Tanz ist mein Leben, und es ist mir wichtig, anderen Menschen die Schönheit dieser wundervollen Kunstform zu vermitteln. Wenn eine Choreografie – bisher nur vor dem inneren Auge existierend, und als theoretisches Konstrukt im Laptop festgehalten – im Ballettsaal plötzlich zum Leben erweckt wird, wenn ich sehen kann, wie sich die Tänzer/innen mit Hingabe und Neugier neues Schrittmaterial zu eigen machen und mit ihrer eigenen Interpretation zum Leben erwecken, dann sind dies die Momente, die mich immer wieder mit tiefer Freude erfüllen.

Nicht umsonst werden Kinder und Jugendliche, die eine professionelle Ausbildung an einer Ballettschule anstreben, nach streng medizinisch-anatomischen Voraussetzungen ausgewählt. Für mich im Bereich der künstlerischen Laienarbeit spielen diese strengen Normen keine so große Rolle. Ich sehe meine Aufgabe in der Vermittlung einer den individuellen Möglichkeiten entsprechenden Tanztechnik und der Förderung der Fähigkeiten für Ausdruck und Interpretation.

Vor allem aber besteht mein Anliegen auch darin, in dieser gerade für Kinder und Jugendliche heute so unübersichtlich gewordenen Welt ein kleines Gegengewicht mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln zu bilden, denn der Tanz hat auch eine persönlichkeitsbildende Funktion.

Er bringt nicht nur Menschen mit gleichen Interessen zusammen und schafft ein verbindendes Gruppengefühl, er steht auch für funktionierende Teamarbeit, Empathie und Hilfsbereitschaft, ebenso wie Disziplin, die Fähigkeit zur Selbstreflektion und Zuverlässigkeit.

Diese Eigenschaften sind wichtige Voraussetzungen für das Gelingen gemeinsamer Projekte. Und selbstverständlich stärken Erfolge auf der Tanzfläche oder auf der Bühne auch das Selbstbewusstsein und unterstützen ein authentisches persönliches Auftreten.

Für meine Bühnenproduktionen wie auch in den freien Projekten versuche ich, stets nach der Devise zu arbeiten: Strebe das Bestmögliche an, aber akzeptiere das Mögliche!

Aber auch für mich selbst bleibt das Lernen ein wichtiger Teil meines Tuns. So absolvierte ich u.a. Weiterbildungen in den Bereichen:

  • HipHop (Ralf Paul Haze)
  • Methodik des Klassischen Tanzes nach Vaganova (Victoria Zaripova)
  • Tanzmedizin (Dr. med. Arens)
  • Graham Technik (Armgard von Bardeleben)
  • Performance (Royston Maldoom)
  • Veranstaltungssicherheit (Stadt Dülmen / Institution für Kommunikation)
  • Fortbildungsmaßnahmen im Rahmen des Landesprogrammes Kultur und Schule NRW